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Sonntag, 16. Dezember 2012

Best of.....Januar-März 2012

Best of.....

Heute möchten wir unsere kleine Best of...... Serie vorstellen.
Alle drei Monate fassen wir die für uns schönsten bzw besten Caches zusammen,stellen sie kurz vor und zeigen das ein oder andere Bild davon.

Es gab natürlich mehr als diese Top-Caches die würdig gewesen wären in diese Liste aufgenommen zu werden ,aber irgendwie mussten wir ja eine Entscheidung treffen.

Vielleicht habt Ihr ja auch einen dieser Caches schon besucht.Erzählt uns dann davon oder eure Erfahrungen an der jeweiligen Location.


Mit Teil 1 starten wir heute : Januar - März 2012 !


Als erstes möchten wir hier diesen Cache erwähnen: Der Turm- le Torre
Diesen haben wir zwar schon im Dezember 2011 gesucht und gefunden ,aber da diese sehr tolle 5 Länder-Tour gemeinsam mit Team dob&dobine uns sooo gut gefallen hatte mussten sie hier rein.
Symbolisch für die Tour nahmen wir diesen kleinen aber feinen Cache in Italien am Rechensee heraus. Dort sind wir nach dem Besuch in Liechtenstein,Österreich, der Schweiz und natürlich Deutschland auch noch vorbeigefahren.

Der Turm im Rechensee (danke an Dennis für dieses Bild)

Mitte Januar hatten wir uns dann als Ziel gesetzt den um Wittlich liegenden Powertrail  Säubrenner Runde komplett an einem Tag zu absolvieren. Zusammen mit Dennis (dob) und Daniel (CrashWurzler) begannen wir sehr früh morgens und komplettierten die Runde abends in der Dämmerung.
Ein klasse Tag mit viel Spaß, Witz und klaren Aufgaben. Die Positionen des Fahrers, Loggers, Suchers und Navigators wurden direkt vergeben und so waren wir ein super Team.



Am 11.02.12 sind wir dann an einem herrlichen Wintertag zusammen mit Matthias (TeamTreasureHunter) in die Pfalz gefahren. Ziel waren neben einigen T5ern und einem kleinen PT auch eine kleine aber feine Burgruine in dem Örtchen Frankenstein. Dort lag dieser tolle Abseilcache: Ragnars Frankenstein

Ein sehr schöner Ort um tolle Bilder zu machen und den etwas anderen Abseiler zu geniessen.





Acht Tage später sind wir dann mit dem kompletten TeamTreasureHunter wieder in diese Gegend gedüst. Hauptziel an diesem Tag war : Fafnirs Ring (Andwirs Fluch Bonus ) (T5)
Ein Baumkletter- und Abseilcache mit schönen Aufgaben. Dieser Tag war echt klasse.


Ein Wochenende später fuhren wir wieder mit unseren Freunden nach  Frankreich und Luxemburg.
Hauptziele waren dort dieser ,wenn nicht sogar beste Bunker der Maginotlinie Petit Ouvrage de Welschhof  und danach in Lux einen riesen Lost Place : Red Land und zum Abschluss noch einen tollen Abseiler The hanging T5 Cache im Müllerthal wo noch jeden Menge schöne Caches liegen oder auch hängen:-)





The hanging T5 Cache:
Dennis an der Dose

 (Lost Place Bilder lassen wir dann mal weg.....sonst kommen wieder komische Kommentare)


Im März wurde dann gemeinsam mit TeamTreasureHunter gewandert. In Hauenstein liegt ein schöner und sehenswerter Wandermulti über den : Hauensteiner Schusterpfad
Eine wunderbare Wandertour mit tollen Aussichten und Wegen quer durch die Felsenlandschaft rund um die Schuhstadt Hauenstein.




Am 10.3.12 war es nach etwas Planung dann soweit: 16 Bundesländer an einem Tag
Gemeinsam mit kletterhochi1,barbarine,TeamTreasureHunter und dieHuwälder mieteten wir uns einen 9 Sitzer und fuhren um genau 00:00 Uhr in Homburg/Saar los. Über Rheinland Pfalz, BaWü, Hessen........bis nach Berlin wo wir noch den ersten Cache Deutschlands (First Germany) suchten und erfolgreich loggen konnten fuhren wir an Hamburg und Bremen vorbei bis zum Endpunkt Dortmund, wo wir übernachteten.
Am nächsten Tag stand dann noch ein wenig "wir gugge uns noch ein paar T5er an" auf dem Plan.
Dabei war auch dieser hier: Klettern im Industriehafen..im Wandel der Zeit


Auf BRD Tour an GC77


Im März folgten dann noch diese zwei für uns besonderen Caches. Einer lag bei Thionville in Frankreich: Groupe Mario: le nid d`aigle , und forderte das ganze Team.Es hat riesig Spaß gemacht und wurde mit tollen Fotos von Gastcacher Leo gekrönt.
Der andere liegt im Nordsaarland und muss erst durch 2 T5er erarbeitet werden. Dies ist dann der Bonuscache und klar der Höhepunkt dieser Reihe: Stairway to Heaven: The Mission

auf zum Brückenpfeiler



Wir hoffen Euch gefällt die kleine Auswahl und Ihr werdet die kommenden Beiträge auch verfolgen.

In Teil zwei dieser Serie wollen wir Euch die Top-Caches der Monate April bis Juni zeigen.
Bis dahin ........schöne Vorweihnachtszeit.

Markus und Saskia
2cachefinder

Samstag, 21. Januar 2012

Geocache-Powertrail : Die Säubrenner-Runde


..........ich weiß, einige werden jetzt sagen : "Powertrail = langweilig"!
Dem muss ich leider widersprechen ,da dieser PT  uns doch sehr viel Spaß bereitet hatte.
An einem schönen sonnigen Morgen brachen wir aus dem Saarland in Richtung Wittlich und Umgebung auf um ca 170 Dosen dieser Runde zu suchen und auch zu finden. Dabei sollten und wollten wir aber auch einige andere Tradis die am Wegesrand "lagen" auch noch loggen und ein T5er sollte auch nicht fehlen.
Mit am Start war dob von Team dob&dobine und Herr CrashWurzler. Am ersten Cache angekommen wurden die Aufgaben auch schon klar verteilt : einer ist (klar) der Fahrer, einer schraubt die Dosen auf und zu, währenddessen ein anderer unsere vorbereiteten Aufkleber (danke für den Tipp an Thomas63) in die Logbücher klebte. Der vierte wurde dann zum Bilder machen oder zum navigieren abgestellt.
Dies funktionierte alles prima.....an allen 179 Caches. Den T5er hatten wir natürlich anders geloggt....grins!
Es war eine schöne Runde die uns sehr gut gefallen hatte. Es war lustig und sehr unterhaltsam, sie ist nur zum empfehlen...wenn man seine Found-Anzahl etwas vorantreiben möchte. Aufjedenfall ist es mal etwas anderes (manchmal ist auch Quantität schön und gut :-))

schnell musste es gehen.......
meistens waren es LPC........

die Rennleitung
 
Saskia wollte einfach zum nächsten Cache laufen....
 
 


Hier noch eine kleine Sage...dieser Text stammt aus den Listings der Runde.





                                         Säubrennersage

Geschichte zur Entstehung der Säubrennerkirmes:

Eine Sage (von althochdeutsch sage “Gesagtes”) ist eine auf volkstümlicher, ursprünglich mündlicher Überlieferung beruhende, meist kurze Erzählung von oft wunderbaren, fantastischen Ereignissen, die jedoch als Wahrheitsbericht gemeint ist. Im Gegensatz zum orts- und zeitlosen Märchen knüpft die Sage an einem wirklichen äußeren Anlass an, den sie in freier Fantasie ausgestaltet und ausschmückt.
 Der Ursprung der Wittlicher Säubrennerkirmes beruht auch auf einer Sage, die wie folgt seit vielen Jahren erzählt wird:

Wittlich umgeben von Stadtmauern wurde vom Feind belagert. Vergebens hatten die Belagerer versucht, die Stadt zu erobern. Da geschah es, dass der Torwächter in einem der vier Stadttore eines Abends in der Dunkelheit den Riegel zum Verschließen des Tores nicht finden konnte. In seiner Not nahm er eine Rübe und steckte sie in das Riegelloch. In der Nacht nun brach eine Sau aus ihrem Stall aus und streunte durch die Stadt. Sie kam auch an das Stadttor, fand die Rübe und fraß sie auf. Nun öffnete sich das Stadttor und der Feind drang in die Stadt ein und konnte plündern und brandschatzen. Als er nach der Belagerung wieder abgezogen war, trieben die Wittlicher in ihrem Zorn sämtliche Säue auf dem Marktplatz zusammen und verbrannten sie bei lebendigem Leibe. Wie viele Säue so endeten, dass vermerkt die Sage freilich nicht. Vielleicht waren es auch nicht mehr als die, die heute zur Wittlicher Säubrennerkirmes im Röstbratofen enden.

Nun, wie dem auch sei, die Wittlicher haben es sehr wohl verstanden, aus der Geschichte unter dem ihnen hieraus anhaftenden Ruf ein Fest zu machen. Da das Wort “Säubrenner”, mit dem die Wittlicher im Umland bedacht werden, seit Menschengedenken ein Schimpfwort ist, konnte sich die Auslegung dieses Wortes seit Initiierung der Wittlicher Säubrennerkirmes grundlegend wandeln.

Der geschichtliche Hintergrund ist die Belagerung der Stadt Wittlich im Jahre 1397 durch Ritter Friedrich von Ehrenburg. Damals wurde die Stadt von den Belagerern eingenommen und nieder gebrannt.

Alt-Bürgermeister Matthias Joseph Mehs (1893-1976) hat zur Säubrennersage das Säubrenner-Geschichte verfasst, das noch heute in den Veranstaltungsprogrammen zu finden ist. Auch die Wittlicher Künstlerin Ursula Hess beschäftigte sich mit der Säubrennersage und stellte diese in einem Zyklus grafisch dar.

Zum Schluss noch Grüße an unsere Mitcacher Dennis und Daniel.....es war ein schöner Tag mit euch!